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Ängstliche Katze

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Februar 4, 2018

Ängstliche Katze: Ursachen & Tipps zum Angst nehmen

ängstliche katze

Deine Katze hat Angst? Tipps für ängstliche Katzen

Eine ängstliche Katze zu haben, die womöglich nicht nur Angst vor Fremden und Hunden, sondern auch vor einem selbst hat, stimmt so manchen Katzenhalter traurig und nachdenklich. Mache ich alles richtig? Wie könnte ich meiner Katze die Angst nehmen und sie beruhigen?

Solche und ähnliche Gedanken schwirren Herrchen und Frauchen von ängstlichen Katzen durch den Kopf.

Dabei ist Angst ist bei Katzen eine angeborene Verhaltensweise und biologisch begründet: Sie dient als Schutzmechanismus, um Gefahren zu erkennen und aus dem Weg zu gehen. Angst ist somit ein Teil des Instinktes und hilft den Samtpfoten, möglichst unbeschadet durchs Leben zu kommen. Scheu und Misstrauen gegenüber neuen Situationen ist also völlig normal.

Ist Deine Katze jedoch auffallend ängstlich und scheu, kann man sie als Katzenhalter unterstützen und ihr die Angst etwas nehmen.

Im Folgenden erfährst Du:

Ursachen & Gründe für Angst bei Katzen

Angst kann bei Katzen mehrere Ursachen haben. Damit Du Deiner Katze die Angst nehmen kannst, musst Du zunächst wissen, was der Grund für ihr scheues Verhalten beziehungsweise ihre ängstliche Reaktion sein könnte.

1. Angst durch schlechte Erfahrungen

Um ihren angeborenen Angst-Instinkt effektiv nutzen zu können, greifen Katzen vor allem auf erlernte Angstauslöser zurück. Das bedeutet, dass sie – wie die meisten anderen Lebewesen auch – aus Erfahrungen lernen.

„Häufig geht Angst bei Katzen auf negative Erfahrungen zurück.“

Negative Erfahrungen führen dazu, dass eine Katze vor bestimmten Dingen Angst entwickelt und diesen Dingen in Zukunft bestmöglich aus dem Weg geht.

Hat eine Katze zum Beispiel eine schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht, werden der Anblick und der Geruch eines Hundes zu einem erlernten Angstauslöser. Trifft sie in Zukunft auf einen Hund, löst er automatisch Angst bei der Katze aus.

Typische Angstreaktionen durch schlechte Erfahrung:

  • ➳ Grobheiten durch Menschen: Manche Katze zucken zusammen, wenn man die Hand hebt, um sie zu streicheln. Diese Angst kann weit in der Vergangenheit der Katze begründet liegen – zum Beispiel wenn sie als Kitten am Nacken gepackt und zu Boden gedrückt wurde, um ihr eine Wurmtablette zu geben. Vielleicht wurde die Katze auch mal von einem Kind am Schwanz gezogen oder unsanft mit den Füßen aus einem Zimmer befördert – solche Erfahrungen prägen sich tief in das Wesen der Katze ein und sorgen dafür, dass sie auf unvorhergesehene Bewegungen von Menschen mit Angst reagiert.
  • ➳ Laute Geräusche: Katzen sind von Natur aus scheue Tiere und als solche ständig in Alarmbereitschaft. Laute, plötzliche und unbekannte Geräusche sind ein typischer erlernter Angstauslöser. So fürchten sich viele Stubentiger vor der Türklingel, da diese einen unbekannten Gast ankündigt, der in ihr Revier eindringt.
  • ➳ Tierarztbesuch: Der Besuch beim Tierarzt sorgt bei den meisten Katzen für Angst und Stress. Klar, wer lässt sich schon gerne von einem Fremden betatschen und piksen. Bei den meisten Untersuchungen ist es unerlässlich, dass die Katze festgehalten wird, oft sind auch noch Schmerzen im Spiel. Der Tierarztbesuch wird zu einer negativen Erfahrung, der Mensch und Tier jedes Mal aufs Neue vor eine Herausforderung stellt.

2. Angst durch Veränderungen

Katze Angst Hund

Angst vor Hunden geht meist auf eine negative Erfahrung zurück

Neben den erfahrungsbedingten Angstauslösern zählen auch Veränderungen zu einem häufigen Grund, weshalb Katzen Angst haben und dementsprechend reagieren.

„Katzen hassen Veränderungen.“

Genauso wie Menschen, durchleben auch Katzen eine Sozialisation, in der sie sich an die Umgebung, in der sie leben, gewöhnen und anpassen. Zu dieser Sozialisation gehört es, sein Revier abzustecken, Verhaltensregeln zu erlernen (Erziehung) und seine „Mitbewohner“ kennen zu lernen.

All jene Faktoren, die nicht zu dieser „Komfortzone“ gehören, sind für die Katze fremd und lösen instinktiv den Schutzmechanismus „Angst“ aus.

Typische Angstreaktionen durch Veränderungen:

  • ➸ Fremde Menschen und Tiere: Viele Katzen reagieren ängstlich, wenn sie einen fremden Eindringling in ihrer gewohnten Umgebung wahrnehmen. Kündigt sich Besuch an, versteckt sich die Katze unter dem Bett und kommt erst wieder raus, sobald die Luft rein ist. Auch wenn eine zweite Katze oder ein Hund miteinzieht, ist Angst eine typische Reaktion.
  • ➸ Transportbox: Beim Anblick einer Transportbox reagieren Katzen ängstlich, da sie die Box mit Erinnerungen an Stress und Veränderung assoziieren. Holt der Katzenhalter die Transportbox aus dem Keller, bedeutet das für die Katze: „Ohje, ich muss aus meiner Oase raus ins Ungewisse“. Da sich die Katze beim Erspähen der Box versteckt, muss der Katzenhalter sie dort rausholen, was für zusätzlichen Stress sorgt. ➤ Tipp: Kaufe eine Transportbox, die sich komplett öffnen lässt*. Es ist viel besser, die Katze in die Transportbox zu setzen, als sie durch die vordere Öffnung „reinzustecken“! Außerdem hilft es, ein Baldriankissen mit in die Box zu legen.
  • ➸ Umzug: Das Horrorszenario für jede Katze: Neue Umgebung, neue Möbel, unter Umständen ein neuer Mitbewohner. Mehr Veränderung geht quasi nicht. Doch auch hier gibt es Strategien, wie Du Deiner ängstlichen Katze helfen kannst.

Katze hat Angst: Tipps und Mittel für ängstliche Katzen

♥ Tipps: So kannst Du Deiner Katze die Angst nehmen

Deine Katze hat Angst und reagiert scheu und ängstlich? Einfache und effektive Tipps, wie Du einer ängstlichen Katze helfen kannst.

1. Katze nicht unter Druck setzten

Klar, eine ängstliche Katze ist für den Katzenhalter nicht das Optimum. Schließlich möchte man mit ihr kuscheln, mit ihr spielen und etwas Liebe zurückbekommen. Trotzdem ist es bei ängstlichen Katzen das Wichtigste, seine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen zurückzustellen und die Katze nicht zu drängen.

  • Do's

  • Katze den Kontakt suchen lassen

  • Auf Körpersignale achten

  • Innere Ruhe ausstrahlen

  • Türklingel leiser stellen

  • Ruheort schaffen

  • Don'ts

  • Hektische Bewegungen

  • Katze gegen ihren Willen streicheln

  • Nervosität: Katze fühlt Deine Angst

  • Häufiger Besuch (v.a. mit Hund)

  • Laute Musik und Geräte

2 .Katzenfreundliche Wohnung

Katzen fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Damit dieser Ort zur angstfreien Zone wird, solltest Du Deiner Katze genügend Rückzugsorte bieten. Sollte es zu einer Angstsituation kommen, kann sich die Katze dorthin flüchten – denn nichts ist schlimmer für eine Katze als in der bedrohlichen Lage verharren und gegebenenfalls körperlich reagieren zu müssen.

„Biete Deiner Katze ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und respektiere diese. Auch wenn Du es gut meinst, solltest Du sie dort in Ruhe lassen.“

Falls es Deine Wohnung zulässt, solltest Du versuchen in jedem Raum einen Rückzugsort zu schaffen. Dieser muss nicht groß sein, sollte aber so gelegen sein, dass die gestresste Katze ihn schnell erreichen kann. Gute Verstecke bilden Kisten, Höhlen, Kratzbäume, Hochsitze und Schränke.

Tipp: Katzen lieben hohe Versteckmöglichkeiten und fühlen sich dort am sichersten. Es gibt viele tolle Kletterwände und Treppensysteme*, die Deiner Katze in Angstsituationen etwas Luft unter den Pfoten gewähren. Hier finden Katzen Zuflucht und können die Situation geschützt von oben beobachten.

Rückzugsort Katzen

Idealer Rückzugsort in Angstsituationen: Hoher Katzen Wandpark*

3. Mimik, Gestik und innere Ruhe

Katzen sind sehr feinfühlige Wesen und reagieren auf die Empfindungen und Verhaltensweisen „ihres Menschen“. Es gibt einfache Tricks, mit denen Du Deiner Katze die Angst durch Deine Mimik und Gestik nehmen kannst.

  • ➸ Sprache: Sprich mit Deiner Katze, sie liebt es Aufmerksamkeit zu bekommen. Achte aber darauf, dass Du langsam und ruhig sprichst. Auch wenn sie etwas angestellt hat, solltest Du bei einer ängstlichen und von Natur aus scheuen Katze niemals die Stimme zu sehr erheben. Das führt lediglich zu noch mehr Angst.
  • ➸ Mimik und Gestik: Vermeide langen Augenkontakt mit Deiner Katze. Sie empfindet dies als Drohsignal, ihr Körper reagiert sofort mit Angst. Super wirkt sich hingegen Blinzeln auf das Wohlbefinden Deiner Katze aus. Augenblinzeln ist in der Katzensprache mit einem Lächeln gelichzusetzen. Versuch es mal: Blinzle die Katze einige Male langsam an – sie wird zurücklächeln. ♥
  • ➸ Ruhe ausstrahlen: Deine Katze merkt, wenn du gestresst bist, Angst hast oder wütend auf sie bist. Bei ängstlichen und scheuen Katzen ist es deshalb besonders wichtig, sich selbst im Griff zu haben. Auch wenn Du einen schlechten Tag hattest, solltest Du Deiner Katze mit einer positiven Haltung entgegentreten. Du bist für Deine Katze ein sehr wichtiger Bezugspunkt. Merkt sie, dass Du ruhig bist und es Dir gut geht, wirkt das beruhigend auf sie ein.
Katze Angst erkennen

Wenn sich Katzen bedrängt fühlen, ist Fauchen keine Seltenheit

4. Angst bei Katzen: Körpersprache richtig deuten

Wenn Deine Katze Angst hat, äußert sich das vor allem über ihre Körpersprache. Für Dich als Katzenhalter ist es wichtig, die Körpersprache Deiner ängstlichen Katze richtig zu deuten. Nur so kannst Du angemessen reagieren:

➤ Schwanz: Bei ängstlichen Katzen ist es vor allem der Schwanz, der viel über ihre aktuelle Befindlichkeit aussagt. Liegt der Schwanz eng am Körper an oder ist gar eingezogen, deutet das auf Anspannung hin. Beginnt der Schwanz sich peitschend hin und her zu bewegen: Alarmstufe rot! Die Katze fühlt sich ängstlich und bedroht, wiegt aber noch ab, wie sie sich verhalten soll.

    ♥ Handlungstipp: Jetzt ist es besonders wichtig, dass Du Deiner Katze zeigst, dass alles In Ordnung ist. Blinzle sie freundlich an. Manchmal hilft es auch, wenn man sich bückt, also klein macht. Dann hat sie das Gefühl ebenbürtig zu sein und kommt unter Umständen von alleine auf Dich zu. Tut sie das nicht, solltest Du die Katze nicht anfassen. Eine plötzlich ausgestreckte Hand kann sie noch mehr verängstigen.

➤  Aufgeplustertes Fell: Sind die Haare stark aufgeplustert, deutet das auf ein gesteigertes Angstgefühl hin. Durch das Aufplustern von Fell und Schwanz wirkt die Katze größer und bedrohlicher. Ziel dahinter: Das Gegenüber in die Flucht schlagen.

    ♥ Handlungstipp: Deine Katze zeigt Dir, dass mit ihr nicht zu spaßen ist. Leiste ihrem Wunsch Folge und schaffe den Grund der Bedrohung – gegebenenfalls auch Dich selbst – aus dem Weg!

➤  Ohren: Sind die Ohren zusätzlich eng angelegt, steht die Katze kurz vor einer Reaktion. Das Angstlevel ist angestiegen, ihre Körpersprache deutet auf Flucht oder Angriff hin.

    ♥ Handlungstipp: Verhalte Dich defensiv, gib ihr die Möglichkeit zu flüchten und lass sie in ihrem Rückzugsort in Ruhe. Wenn sie sich wieder sicher fühlt, kommt sie von alleine auf Dich zu.

➤ Fauchen: Fühlt sich die Katze bedrängt, ist Fauchen eine typische Reaktion. Beim Fauchen wird Atemluft scharf durch das geöffnete Maul ausgestoßen. Das angefauchte Gegenüber hört und sieht also das einschüchternde Fauchen nicht nur, es spürt auch den starken Luftzug. Deshalb mögen es Katzen nicht, wenn man sie anpustet. Manchmal kommt zum Fauchen zusätzlich ein Spucken  hinzu. Egal, ob mit oder ohne Spucken: Fauchen ist ein deutliches Abwehrsignal und sollte als solches wahrgenommen und respektiert werden.

    ♥ Handlungstipp: Fauchen bedeutet bei Katzen Alarmstufe rot. Wenn eine Katze faucht, ist der nächste Schritt oft ein kräftiger Pfotenhieb. Zieh Dich zurück und gib Deiner Katze den nötigen Freiraum. In der Regel beruhigt sie sich schnell wieder.

Katze hat Angst: Tipps und Mittel für ängstliche Katzen

Ängstliche Katzen beruhigen: Nützliche Mittel

Eine ängstliche Katze fühlt sich in ihrer Umgebung – also ihrer eigentlichen Wohlfühlzone – häufig unwohl und unsicher.

Um dieses Angstgefühl zu lindern, kannst Du Deinem Stubentiger zum einen mit den oben genannten Tipps helfen, zum anderen gibt es auch tolle Mittel, mit denen Du Deine Katze beruhigen und ihre Angst lindern kannst.

Die besten Mittel sind dabei Pheromone und Bachblüten.

Aber welches Mittel eignet sich wann und für welchen Katzentyp?

Der Klassiker: Katzenpheromon Feliway

Feliway ist der Klassiker der künstlichen Pheromone und wird von vielen als das Wundermittel für ängstliche Katzen gehandelt.

Feliway ist dem F3-Pheromon nachempfunden, das im Kopfbereich der Katzen produziert wird. Es dient dazu, die Umgebung zu markieren.

Diese Markierungen lösen bei der Katze ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit aus. Indem Feliway dieses Pheromon imitiert, fühlt sich die Katze gleich wohler und entspannter.

Meine Katze ist sehr schreckhaft und scheu. Vor allem wenn ich Besuch habe, verschwindet sie sofort unterm Bett. Als ich letztes Mal meine Freunde zu Besuch hatte, habe ich Feliway eingesteckt. Ich habe meinen Augen fast nicht trauen können – nur 10 Minuten später lag sie entspannt zwischen uns auf dem Sofa. Mit so einem Erfolg hätte ich nicht gerechnet!“

Feliway ist also sehr förderlich, um Deiner Katze ein größeres Wohlbefinden in ihren eigenen vier Wänden zu bescheren. Es entspannt Katzen in stressreichen Situationen sowie bei Veränderungen im Zuhause, zum Beispiel bei Besuch, Renovierungen, Umzug, Urlaub des Besitzers oder bei lauten Geräuschen.

Feliway gibt es als Spray und als praktischen Zerstäuber für die Steckdose.* Gerade bei ängstlichen Katzen, empfiehlt sich der Zerstäuber, da dieser unbemerkt „arbeitet“ und so von der Katze nicht aktiv wahrgenommen wird.

Für den Verdampfer können günstige Nachfüllflakons gekauft werden. Du musst also nicht jedes Mal einen neuen Zerstäuber kaufen.

♥ Fazit Feliway: Beruhigt ängstliche Katzen in Stresssituationen. Wirkt schnell und effektiv.

Feliway ängstliche Katze

Hilft ängstlichen Katzen schnell und effektiv

Katze hat Angst: Tipps und Mittel für ängstliche Katzen

Natürlicher Angstkiller: Bachblüten

Während Feliway ein künstliches Pheromon ist, sind Bachblüten ein homöopathisches Mittel, um die Angst und Unsicherheit von Katzen zu mindern.

Die sogenannte Bachblüten-Therapie kann sowohl bei Menschen als auch bei Tieren eingesetzt werden. Insgesamt gibt es 38 verschiedene Bachblüten, wobei jede Blüte eine eigne Wirkung haben soll.

Speziell für Katzen eignen sich nur wenige Bachblüten als Beruhigungsmittel, weshalb man seiner Katze nicht blind irgendwelche Mischungen verabreichen sollte. Gut geeignet sind dabei Folgende:

  • Espe
  • Lärche
  • Gefleckte Gauklerblume
  • Schottische Kiefer
  • Rotbuche
Ängstliche Katze: Bachblüten

Nicht alle der 38 Bachblüten eignen sich für Katzen

Es empfiehlt sich, vorgefertigte Mischungen von seriösen Anbietern zu kaufen. Achte darauf, dass in den Essenzen kein Alkohol oder Glycerin enthalten ist. Es gibt sogar spezielle Mischungen für ängstliche und scheue Katzen, die der Katze als Globuli ins Futter gemischt werden können.

Fazit und Tipps für professionelle Hilfe

Wie Du gesehen hast, kann Angst bei Katzen mehrere Ursachen haben.

Das Gute: In den meisten Fällen kann man seiner ängstlichen Katze durch das eigene Verhalten oder zusätzliche Hilfsmittel (z.B. Feliway / Bachblüten) helfen, die Angst zu nehmen.

„Ängstliche Katzen brauchen Geduld, sollten aber niemals aufgegeben werden.“

Sollte das Gefühl der Angst bei deiner Katze die Überhand gewinnen, solltest Du einen Spezialisten zu Rate ziehen. Wende Dich zunächst an Deinen Tierarzt und schildere ihm die Situation sowie die Maßnahmen, die Du bereits ergriffen hast.

Tierärzte kennen sich in der Regel auch gut mit psychischen Beschwerden oder Erkrankungen von Tieren aus und können dementsprechende Mittel verschreiben.

Auch ein Katzenpsychologe kann helfen, wobei hier Vorsicht geboten ist. Achte auf nachweisbare Ausbildungen, Zertifikate und Referenzen.

Welche Erfahrungen hast Du mit Deiner ängstlichen Katze gemacht? Teile sie gerne mit uns in den Kommentaren. 

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8 Comments
  1. Antworten

    Pia

    Juni 25, 2018

    Hey 🙂
    Ich habe zwei Katzen. Hina ist eine neugierige und verspielte Kuschelkatze, Maila dagegen ist eigentlich ständig verstört. Sie ist zB auf dem Schrank, ich komme rein, sage „Hallo Maila“ in dem sanftesten Ton, der geht und sie legt die Ohren an, jault und ihre Pupillen werden riesig. Sie presst sich an den Boden und macht sich ganz klein. Generell sehe ich sie fast nie entspannt liegen, außer, wenn sie mit Hina kuschelt. Dann plötzlich sucht sie aber Nähe (Anfassen ist geduldet aber nur sehr sanft). Manchmal faucht sie Hina oder uns ohne ersichtlichen Grund an. Wir haben sie mit einem halben Jahr aus der Katzennothilfe bekommen und sie war immer schüchtern aber seit ca 1 Jahr ist es wirklich seltsam geworden.
    Danke schonmal und lG.

    • Antworten

      Babsi

      Juni 27, 2018

      Hallo Pia,

      vielen lieben Dank, dass du deine Erfahrungen mit Maila mit uns teilst und toll, dass du dir Katze von der Katzennothilfe geholt hast 🙂 Ich kann dir leider nicht sagen, woran das liegen könnte. Vermutlich hat sie als kleine Katze schlechte Erfahrungen gemacht, so wie du Mailas Verhalten beschreibst, scheint sie wirklich sehr ängstlich zu sein. Vielleicht würde Feliway helfen, bei meinem Tommy (auch sehr schüchtern und schreckhaft) hat das gut funktioniert als wir umgezogen sind. Garantieren kann ich es dir leider nicht. Wenn wirklich nichts mehr hilft würde ich mal in Erwägung ziehen eine Katzentherapeutin hinzuzuziehen. Annika von katzekittenkater.de könnte dir die Frage bestimmt beantworten!

      Liebe Grüße, Babsi

  2. Antworten

    Ingrid

    Juli 17, 2018

    Habe 2 Katzen ein 2 Jahre alter Kater und eine 10 Monate alte Katze .
    Die 10 Montage Katze ist sehr Ängstlich und scheu bin nur Dosen Öffner .sie ist mit 12 Wochezu mir gekommen ,kenne sie seit der Geburt weil ich die von meiner Tochter habe ihre Geschwister sind normale Katzen nur sie leider nicht.
    Mit mein Kater versteht sie sich sehr gut nur von uns Menschen will sie nichts wissen.
    Habe schon feliway Stecker classic versucht und seit 4 Wochen bekommt sie Bachblüten hat leider nichts gebracht bis jetzt.
    Was könnte ich noch versuchen ?

    • Antworten

      Babsi

      Juli 17, 2018

      Hallo Ingrid,

      wird sie auch böse / aggressiv wenn du sie zu streicheln versuchst oder hat sie einfach nur kein Interesse an euch Menschen?

  3. Antworten

    Ingrid

    August 9, 2018

    Aggressiv wird sie nicht nur so nahe komme ich gar nicht an sie Ran das ich sie Streicheln könnte. Weil sie sich nur wenn ich in die Nähe komme schon abhauen tut und sich versteckt. Sehe sie eigentlich nur Morgen und abends. Wenn ich die beiden füttere . sogar wenn ich Mal hallo Lucy sage ist sie Überforte und versteckt sich.

    • Antworten

      Babsi

      August 10, 2018

      Hallo Ingrid,

      das klingt wirklich nicht gut :/ Bei so nem extremen Fall weiß ich leider auch nicht weiter. Vielleicht kann dir der Tierarzt oder eine Katzenpsychologin helfen? Vor allem da sie ja noch so jung ist….wär so schade, wenn das immer so bleiben würde 🙁

  4. Antworten

    Vivy

    September 5, 2018

    Guten Morgen:)

    Vor ca 1Woche haben wir Zuwachsbekommen&ein zweiter Kater(auch kastriert) ist bei mir&meinem Kater eingezogen. Anfangs versteckte er sich nur unterm Sofa,taute dann aber nach einem Tag auf&kam oft raus. Nun versteckt er sich kaum noch unterm Sofa! Lies sich von Anfang an von mir auch streicheln,etc..und ist nun viel draußen. Es gibt bisher Tage da kommt er gut mit meinem Kater aus&dann wieder Tage da brummt er nur auch wenn mein Kater nur den Raum betritt,möchte aber auch an ihn gerne ran. Ich habe das Gefühl,dass er so unsicher ist&damit überfordert ist was er tun soll. Das kuriose ist eben,dass es immer variiert,erst fressen sie zusammen aus den gegenseitigen Näpfen,tauschen Schlafplätze,spielen&dann schlägt es bei ihm um mit Brummen,fauchen etc..
    vielleicht habt ihr ja einen Erfahrenen Rät für mich was ich tun kann oder woran es liegt?

    Liebe Grüße

    • Antworten

      Babsi

      September 9, 2018

      Hallo Vivy,

      das klingt für den Anfang gar nicht so schlecht. Ich glaube, du solltest Ihnen einfach noch etwas Zeit geben sich aneinander zu gewöhnen. Ich hatte jahrelang 4 Geschwisterkatzen, die sich auch abwechselnd geliebt und dann wieder ziemlich gezofft haben 🙂 Sind eben Charaktertiere und gerade zwei Kater lassen es gerne krachen und markieren gern ihr Revier. Vielleicht hilft ja das im Artikel angesprochene Feliway Pheromon. Dann riechen beide Kater gleich, was die Feindseligkeit reduziert. Liebe Grüße, Babsi

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